wie alles begann
DAS UNTERNEHMEN
 






Wie alles begann:

Ständig habe ich mich darüber geärgert, dass es immer nur spezielle Lackierungen von wenigen Herstellern gab. Da gab es eine Superlackierung in HO, die aber für N- und TT-Bahner nicht zu bekommen war.

Der „Virus“ lag schon Jahre in der Luft. Zum ersten Mal hatte ich das Vergnügen, Fingernägel in einem Kosmetikstudio vor mehr als 6 Jahren farblich mit Airbrush gestalten zu dürfen. Aber leider besaß ich weder das Gerät noch Farbe noch Technik.

Vor fast 2 Jahren legte dann die Familie anlässlich meines Geburtstages zusammen und schenkte mir die Lima-Touristiklok 103. Damals war diese Lok nicht nur der Renner sondern überhaupt das einzige Serienprodukt einer Touristiklok. Das an diesem Modell natürlich „irgendwie alles“ nicht stimmt, ist jedem klar. Aber ich war - zunächst - zufrieden. Dann entdeckte ich Anfang 2004 einen Airbrusher, der eine Touristikdiesellok anbot. Diese musste ich haben. Nachdem dieses Modell bei mir auf der Anlage stand, kamen meine Frau und ich zu der Übereinstimmung, dass es eine schöne „Safarilok“ sei, die jedoch nicht viel mit dem Touristikflair zu tun hatte. Dann entdeckte ich in einem großen Auktionshaus einen Verkäufer, der Touristikwaggons anbot. Ich war von dem ersten Waggon so begeistert, dass ich mir weitere anschuf. Wer die Genauigkeit der Frauen kennt, weiß was jetzt kommen muss: meine Frau nahm einen Waggon mal genauestens unter die Lupe und entdeckte, dass hier mit Folientechnik gearbeitet wurde. Jeder Waggon sah gleich aus, hatte die gleichen Fehler an den gleichen Stellen und war bis auf das DB-Signet und der bekannten weißen Aufschrift unvollständig. Auch die besagte Diesellok hatte nur die DB-Logos und Computernummern, die aber nicht annähernd dem Original nahe kamen.

Mir bot sich die einmalige Chance, ein sehr gutes Airbrushset aus einem Kosmetikstudio zu kaufen. Dies brachte mich auf die Idee, mal mit dem „leichtesten“ Modell für mich selbst anzufangen, dem Touristikzug. Die erste Diesellok entstand, damals noch ohne Decals. Die Loknummer wurde mit einem normalen Drucker auf Papier gedruckt und farblich angepasst, entsprechende Gewichtsangaben usw. wurden auf dem Spendermodell abgeklebt. Das war natürlich nicht das Gelbe vom Ei...

Meine Frau versuchte dann mit entsprechender Ink-Folie aus dem Handel entsprechende Decals herzustellen. Vom Druck her war das zu realisieren, aber spätestens beim Ablösen in Wasser zeigten sich die Tücken des Objekts – die Folie war unbrauchbar. Eine Lösung für das Problem wurde kurz darauf gefunden, ein Fachmann half weiter.

Seitdem hat sich viel getan. Die Technik wird immer ausgefeilter. Diverse Pistolen und Kompressoren wurden getestet. Erste Angleichungen an Serienmodelle und Sonderwünsche von Kunden wurden in die Tat umgesetzt, so dass es nunmehr viele Varianten allein im Touristikdesign gibt.

Mich hat mal jemand über Email gefragt, ob ich in der Lage wäre eine exakte Kopie einer Touristiklok anzufertigen. Ich möchte betonen, dass es mir gar nicht darum geht, exakte Kopien zu erstellen, da auch hieran die Modellindustrie bereits scheiterte und keiner bereit ist, einen Preis für eine solche Anfertigung zu bezahlen. Viel mehr stellt die Variante Touristikzug eine preisgünstige Alternative und Kombination zu dem vorhandenen Markt dar. Hierbei sei aber anzumerken, dass JEDES Modell anders aussieht, also einzigartig ist.

Der Vorteil meiner Lackierungsarbeit besteht darin, dass ich unabhängig von Spurgröße und Herstellern jedes Modell meinen Kunden lackieren kann, auch wenn ich weiß, dass es oft an den geeigneten Spendermodellen mangelt.

Es macht mir daher stets Freude, neue Varianten zu entwickeln und auch spezielle Sonderwünsche der Kunden umzusetzen. Dazu gehören auch Restaurationen, Alterungen und Umbauten. Sie haben besondere Wünsche oder Vorstellungen? Teilen Sie mir diese mit!

Viel Spaß beim Stöbern auf meiner Homepage.